Orion
Illion
Floh

Floh machte ihrem Namen alle Ehre.

Sommer 2000

Sommer 2000

HD-Frei, Formwert Vorzüglich, BH, AD, VPG 1
Von Anfang an war sie ein quicklebendiger Hund. Sie wickelte, kaum den Welpenbeinen entwachsen, jeden Besuch um ihre Pfote, selbstredend auch den Besitzer und „Futtermeister“ des Holter Berges von hier ab, Michael.
Schon früh absolvierte sie die Jugend- und Zuchttauglichkeitsprüfungen im schönen Bayern, wo wir damals jeweils Urlaub machten.

Ihre „Altvorderen“ Alf und Fee hielt sie gut auf Trab, glaube ich. Sie nahmen ihre Vorwitzigkeiten mit der Gelassenheit der Jahre.

Zwar hatte Floh den Alttagsgehorsam zeitig gelernt, Hundeplatzarbeit lernte sie (leider ) allerdings erst mit guten 4 Jahren kennen. Michael hatte diese Aufgabe an mich übertragen. Nachdem wir uns aufeinander eingestimmt hatten, machte uns die Arbeit sehr viel Spaß und besonders die Unterordnung gefiel uns beiden gut. Arbeit mit Ball oder Leckerchen ist selbst heute noch ein Vergnügen für sie. Man kann ihr kaum eine größere Freude als eine kurze Arbeitseinheit machen.
Sie absolvierte die BH, die VPG1 und die Ausdauerprüfung.

2000 wurde sie Clubsiegerinin einer Konkurrenz von 40 Hüninnen in Rastede. Hier der Richterbericht: (Langheim)
4 1/2 Jahre alte großrahmige sm-Hündin, sehr schöne Markenzeichnung und Fellstruktur, dunkles Auge, korrekter Behang, Scherengebiss, gerader Rücken, gute Brustbreite und -tiefe, korrekt getragene Buschrute, kräftige Läufe, flüssige Bewegung, in der Hinterhand etwas hackeneng, temperamentvolles Wesen.
Floh hat 4 Würfe geboren.

Am 15.12.2008 haben wir uns von unserer „Grande Dame“ verabschiedet.

Alf und Alea gen. Fee, geb. 07.01.1988

Mein Alf!

Alf war mein 1. eigener Hund.alfbitmapohnetext
Geboren wurde der A-Wurf am 08.01.1988.
Er entstammte einer schwarzmarken x schwarzmarken Verpaarung und war der einzig Blonde in diesem Wurf.
Alf war zeitlebens ein imposanter Hund. Tierärzte waren jedesmal verblüfft, wenn ich den 10, 11, oder 12 jährigem Hund vorstellte und sein Alter nannte.
Alf wurde auf Schauen 19 x vorgestellt, erhielt davon 5 x den 1. und 11 x eine Platzierung von 2 – 4.
1992 wurde er Clubsieger in einer beachtlichen Konkurenz. Hier der Richterbericht: (Mehlin)
4 1/2 jähriger blonder sehr gut aufgebauter Rüde mit einwandfreier Kopfpartie, sehr gut angesetzte und getragene Ohren, dunkle Augen, einwandfreie Pigmentierung, sehr gute Brustentwicklung, gerade Rückenlinie, einwandfreie Winkelungen, kräftige, gut bemuskelte Hinterhand. Einwandfreies Gangwerk.

Alf legte seine BH am 29.10.1989 ab,
am 20.05.1990 die heutige VPG 1,
am 27.10.1990 die VPG 2
am 20.04.1991 die FH
am 07.08.1990 die VPG3, die er dann noch 20 x bestand, außerdem FH und 3 x die AD.
Außerdem nahm er 1994 an der VPG-Meisterschaft für Hovawarte teil.
Er hatte insgesamt 5 Würfe, davon 1 Wurf im HC.22 Nachkommen
B- v.d.Rennstrecke
A- a.d.Wunderland
G- vom Campemoor
A- v.d. Wunschträumen
Alf starb am 03.03.2001. Und ist bei uns bis heute in intensiver Erinnerung.

Alea genannt Fee

HD-Frei, BH, AD, VPG3, Formwert vorzüglich, 2. Plätze Ihrer Zuchtgruppe und Nachzuchtgruppe in Rastede

Alea genannt Fee kam erst mit 3 1/4 zu mir.
Sie war ein „Scheidungskind“, ihre Besitzerin konnte sie nicht länger behalten. Da ich auf der Suche nach einer Zuchthündin war und Fee öfter gesehen hatte, sie außerdem geröngt war und die JB abgelegt hatte, zögerte ich nicht, sie wieder zu nehmen. An dieser Stelle danke ich Petra, die Fee ausgezeichnet aufgezogen hatte. Sie hat es verstaxl003nden, der Hündin ihr freies, selbstständiges Wesen zu bewahren.
Fee war eine willensstarke Hündin. Außer für ihren Bruder interessierte sie sich kaum für andere Hunde, es sei denn, sie war läufig, das aber wörtlich! Auch zu Besucherhunden war sie, für Zuchthündinnen nicht gewöhnlich, ziemlich duldsam.
Sie muss sehr gut veranlagt gewesen sein, denn sie schaffte, obwohl ja nicht mehr jugendlich, die BH, AD und die VPG bis zur 3, hatte dazu 4 Würfe.
Für Schutzdienst tat sie alles, auch mal das Auto massakrieren, wenn sie noch nicht dran war.

November 2001 mußten wir uns schweren Herzens von ihr trennen.

 

Bora

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Bora, von den Angelmuden, geb. 21.08. 1982

HD-Frei, VB (heute BH), Formwert Vorzüglich, Clubjugendsiegerin 1983, V1 CAC Hamburg

hier der Richterbericht (Mehlin):
12 1/2 Mon. alte sm-Hündin, mit mittel- bis dunkelbraunem Auge, gut getragenen Ohren und guter Markenzeichnung. Einwandfreie Rückenlinie, gute Winkelungen hinten und vorne, Brustentwicklung altersmäßig in Ordnung. Einwandfreies Gangwerk, hinten leicht eng.
V1 Offene Klasse Hündinnen, Hamburg CACIB

Besonders gelobt wurde immer wieder das ganz besonders hervorragende „Gangwerk“ von Bora. Einmal musste ich auf Anordnung des Richters Extrarunden laufen, weil der Richter so begeistert war.
Zum Züchten hatten wir unsere Bora bestimmt nicht gekauft. Eigentlich.
Irgendwann hatten wir aber alle Vorraussetzungen wie HD-Röntgen, Jugend- und Zuchttauglichkeitsprüfung beisammen. Ich hatte inzwischen ein eigenes Zuhause. Da war der Wunsch geboren, selbst einen Wurf groß zu ziehen. Bora wurde die Mutter 2er Würfe, nämlich dem A u B-Wurf Holter Berg.

Es sollte ein Wachhund ins Haus, denn unsere Dina, eine Kleine Münsterländerin, war alles aber kein Wächter. Nach langem Bedenken und Studium einiger Bücher, fiel die Wahl auf den Hovawart.
Der Schlüsselsatz war wohl: „warum nicht ein Hovawart“, ja warum nicht. Unter den sogenannten Gebrauchshunderassen war er der damals weitaus unbekannteste. Hovawart… was? Oder, was ist das denn für ein hübscher Mischling, war die Standardäußerung von Hundefreunden.
Das hat uns nicht verdrossen. Interessiert hat uns was auch heute noch Aussagekraft hat:
– er ist ein sogenannter Gebrauchshund (was das heißt, erfahren Sie auf ganz vielen Seiten Züchterseiten, ich erkläre es Ihnen am besten selbst)
– weitest gehend „naturbelassen“, (damals durfte bei anderen Rassen noch kopiert werden!)
– hat viel Fell
– bewegungs- und und vor allem lauffreudig
– im Haus kein Hektiker
– was zum Anfassen (oh ja!) und von eindrucksvoller Gestalt.

Und: der von uns gewählte Verein, der RZV-H, legte als einer der 1. Zuchtvereine überhaupt großen Wert auf Gesundheit, Leistung und Schönheit.

So leicht war es anno 1982 aber nicht, an Züchteradressen zu kommen. Immerhin gelang es uns, in Münster einen Züchter ausfindig zu machen. Hier wurde schon bald ein Wurf erwartet und man war bereit, uns vorzumerken. Im Okt. 1982 kam unsere Bora von den Angelmuden ins Haus.

Bora liebte Beutespiele jeglicher Art. Mit dem Stöckchen-holen-Spiel erschöpfte sie eher uns als sich. Dazu lief sie gern am Rad mit. Bora und Dina waren ideale Spielpartnerinnen.

Im Gegensatz zu unserem Wildfang Dina sollte Bora Grundzüge von Gehormsam erlernen. Wenn sich die Gelegenheit auf einer Übungswoche oder Hundeplatz zum Beutespiel mit Helfern bot, konnte ich ihr kaum eine größere Freude machen.
Immerhin bestanden wir zusammen die heutige Begleithundeprüfung.
Besonders gelobt wurde immer wieder das ganz besonders hervorragende „Gangwerk“ von Bora. Einmal musste ich auf Anordnung des Richters Extrarunden laufen, weil der Richter so begeistert war.
Zum Züchten hatten wir unsere Bora bestimmt nicht gekauft. Eigentlich.
Irgendwann hatten wir aber alle Vorraussetzungen wie HD-Röntgen, Jugend- und Zuchttauglichkeitsprüfung beisammen. Ich hatte inzwischen ein eigenes Zuhause. Da war der Wunsch geboren, selbst einen Wurf groß zu ziehen. Bora wurde die

Sie war sehr lange sehr fit, verfehlte nur knapp ihren 13. Geburtstag.