Mein Zwingername „vom Holter Berg“ ist der Gegend meines schönen Zuhauses im Höhenzug des Teutoburger Waldes  im

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Osnabrücker Land entlehnt, wo ich von 1988 bis 2005 wohnte. Der Wald rundum… , Natur sozusagen pur. Wunderschön zum wandern, fährtengehen, relaxen …

Hier wurden die Würfe C bis J geboren (A- und B in meinem Elternhaus). Alf und Fee haben dort ihr Leben gelebt.

Heute ist der „Holter Berg“ in Wagenfeld-Ströhen zu Hause. Hier bewohne ich einen ehemaligen kleinen Hof auf knapp 3 ha. Land. Der Garten von ca. 4.000 qm steht den Hovis frei zur Verfügung und ist nach und nach ein kleines Gartenparadies geworden.

Fährtengelände gibt es hier ebenfalls reichlich und meine (Landwirts)Nachbarn sind tolerant. Man fährt hier Fahrrad (spazierengehen so lala). Die Große Aue zu schwimmen ist nicht weit. Wir haben außerdem 2 Katzen, Miezer und Ambra und, deswegen habe ich den Hof seinerzeit gekauft, so um die 40 Alpakas, deren Zucht unter dem Hofnahmen „Merlin Alpakas“ ich betreibe. Wagenfeld als Gemeinde prosperiert, das fand ich selbst höchst erstaunlich (als ehemalige „Großstadt Osnabrück“ gewöhnte Land-Pflanze. Wir haben hier ein Moorzentrum, welches sehr interessant ist, die Moor und Auen-Draisinenbahn, einen Golfplatz, Hallen- und Freibad (die Gemeinde ist nur ca. 9000 Einwohner groß sowie den überregional ziemlich bekannten Tierpark Ströhen mit seiner europaweiten größten Araberzucht der Familie Ismer.

 

 

Die Würfe werden bei uns im Haus geboren. Die Hündin lebt die 1. Zeit von dem übrigen Rudel abgeschirmt, damit sie sich ganz der Wurfpflege widmen kann. Eine dauernde Störung durch „Familienleben“ halte ich nicht für angebracht. Das heißt selbstverständlich nicht, dass das Wohlergehen nicht eng „überwacht“ und kontrolliert wird; tägliches wiegen incl. Saugen, schlafen, Mutterpflege – das ist zunächst der Alltag, bis die Welpen sich nach und nach die Welt erorbern. Beizeiten gelangen sie eigenständig nach draußen. Alles dreht sich nun sozusagen um die Welpen. Sie erhalten alle möglichen Außenreize, natürliche und auch vorgehaltene „Welpenausstattung“. Die oberste Devise heißt allerdings: es wird nix geschenkt, selbst erobern ist angesagt. Und: wir legen Wert darauf, dass die Hündin möglichst lange säugt (Muttermilch ist nun mal das beste) und erst möglichst spät wird zugefüttert. Wir bevorzugen inzwischen aus Überzeugung Frischfütterung, gewöhnen aber auch an Trockenfutter. In den letzten Würfen hat das problemlos funktioniert.

Bei Abgabe sind die Welpen

  • 3 x entwurmt
  • gechipt und geimpft
  • 3 x von einem Zuchtwart besichtigt und „abgenommen“, mit Protokoll
  • haben vollständige Papiere, mit Ahnentafel, Impfausweis und Zertifikat für die Teilnahme am RZV-Solifond

und: haben hoffentlich genug Rüstzeug für ein erfülltes Hundeleben mitbekommen.

Alles weitere liegt bei IHNEN!

 

Hovawarte sind meine große Profession – sonst wäre ich nicht nunmehr seit 1982 Jahren „dabei“.

Alles Wissenswerte zum Standard, den anspruchsvollen Zuchtvoraussetzungen usw. usf. finden sie u.a. natürlich hier, 

Dem Verein RZV für Hovawarte bin ich seit 1983 verbunden. Warum?

  • ist er der älteste Zuchtbuchführende Verein im VDH und von meinem Verständnis her auch in der Traditon der Entstehung der Hovawarte stehend
  • beführwortet nur dieser Verein die Förderung und Erhalt der Hovawarthunde als Gebrauchshunderasse, so wie es die Keimzelle der Hovawarte der Züchter in Thale/ Harz, eine OG der Schäferhunde! ursprünglich im Sinne hatte. Der schöne Erfolg, dass Hovawarte im VDH im Hundesport sichtbar sind, ist diesem Verein, seinen Züchtern, seinen Hundesportlern zu verdanken: IPO (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst), IPO-FH, Obidience… viele Ehrenamtler sind hierfür im Verein unterwegs, als Ausbilder, Richter, Helfer usw.
  • streitet sich dieser Verein seit jeher leidenschaftlich um die Gesunderhaltung der Population, was die Züchter oftmals schmerzhaft fordert ( er war einer der ersten Vereine, die sich überhaupt um die Bekämpfung der HD in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts gekümmert hat).

Weil der Hovawart ein Gebrauchshund im Sinne der Gebrauchshunddefinition ist!

Und gleichzeitig ist er auch dies:

  • ein Schmuse- und Sofawart
  • ein Begleiter im  normalen Alltag, Tröster in stillen Stunden, kurzgesagt, wie eigentlich alle Hunde: immer da!
  • ein ausdauernder Begleiter zum Wandern, Fahrradfahren, im Urlaub…
  • er will aber auch ausgebildet werden, einen Job haben und hier ist eben Hundesport ideal!